Carrara

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  • Carrara - Kuriosität - Die Stärke des Rades

    Die Carrara Gemeinde hat immer große Verbundenheit an das Rad gezeigt. Es scheint, als architektonisches Motiv auf die Fassade der Kathedrale und an der Unterseite eines der kleinen gotischen Fenstern rund um das Gebäude. 

    In der Piazza Alberica wird das Emblem von den Pflastersteine aus Marmor wieder gezeichnet und hat den Brunnen auf der Piazza Gramsci inspiriert.
Das Stadtwappen zeigt nochmals ein Rad mit dem Motto "Fortitudo mea in Rota" (lateinisch für "Meine Kraft ist in dem Rad"). 

    Um eine Erklärung für dieses von Motto zu finden, muss man sich auf die lokale Wirtschaft beziehen, die stark vom Marmor Bergbau abhängig ist. Die Marmorblöcke werden in die Steinbrüche gebrochen, ins Tal für die Verarbeitung transportiert und dann zum Meer für den Weitertransport und Versand verschoben.
Früher waren die schwereren Blöcke auf große Karren gesetzt und von 15-20 Paare Ochsen für den Transport gezogen. Um das Gewicht zu tragen und die Unebenheiten des Bodens auszugleichen, wurden sehr stabile Räder, oft mit Eisenguss verstärkt, verwendet.
Diese Räder sind heute Symbol der Stärke und Hartnäckigkeit der Stadt, Qualitäten durch denen  Carrara ihren Status als Marmor-Hauptstadt der Welt gewonnen hat. 

Wegbeschreibung

Carrara und das Rad der Piazza Alberica

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  • Carrara - Marmorsteinbrüche

    Unvergesslich und einzigartig ist der Besuch der drei Talbecken in Torano, Fantiscritti und Colonnata. Entlang der ehemaligen Eisenbahn durch die Marmorbrüche, erleben die Besucher spektakuläre Ausblicke auf die Landschaft, über die Brücken von Vara und durch Tunnel, die durch die Brüche geschlagen wurden. Auf Entdeckungsreise durch die Marmorgewinnung, die in Carrara schon seit vorrömischer Epoche betrieben wird.

    Seit der Kaiserzeit bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts, als die ersten Straßen in die Brüche gebaut wurden, wurden die Marmorblöcke mit einer sehr gefährlichen Technik, der so genannten lizzatura ins Tal transportiert. Der Marmor wurde mit Hilfe von Ochsenwagen auf der Via Carrara zum Hafen von Luni gebracht (jedes Jahr im August findet eine historische Darstellung der lizzatura statt).


    Talbecken Torano

    Das Talbecken von Torano erscheint dem Besucher wie “auf dem Mond” mit zahlreichen Brüchen und Einschnitten im Berg. Der Name geht auf das gleichnamige Dorf zurück.Von hier stammte der berühmte Marmor für die Statuen, die ab dem 14. Jahrhundert die größten Künstler inspirierten. Etwa einen Kilometer hinter Torano sieht man auf der Westseite die Gruppe der Marmorbrüche von Pescina. Auf der östliche Seite liegen die berühmten Marmorbrüche von Crestola, die einen mächtigen natürlichen Trichter zum Talbecken von Torano bilden.


    Talbecken Fantiscritti

    Dieses ist das Herz der Marmorvorkommen von Carrara: Es eröffnet sich dem Besucher unerwartet und plötzlich, gleich hinter den Hängen des Monte Croce, wenig hinter dem Ortsteil Miseglia.

    Der eindrucksvolle Blick der Brüchen von Vara ist ein klassisches, fast stereotypes Bild der Marmorbrüche von Carrara; ein umfassender Blick von grosser Wirkung; sowohl tagsüber im grellen Mittagslicht als auch nachts, wenn der Mond tiefe Schatten und diesiges Licht auf die Felsen wirft. Hier begegnen sich zwei historische Brücken der Marmorbahn aus dem 19.Jh (1890) - eines der beeindruckendsten Werke des Eisenbahnbaus im vorletzten Jahrhundert - mit der Eisenbahnbrücke, die in den 1930er Jahren entstand. Die Bahn für den Transport des Marmors verband die drei Talbecken von Torano, Miseglia und Colonnata und führte über eine sehr gewagte Anzahl von Viadukten, Brücken und Tunnel.

    Weiter oben, auf der asphaltierten Strasse, erreicht man nach einigen Kehren Poggio di Fantiscritti. Auf einem grossen Platz finden dort seit einigen Jahren im Sommer Konzerte und Veranstaltungen statt. Auf der Westseite des Platzes gelangt man in den ehemaligen Eisenbahntunnel. Nach etwa zweihundert Metern erreicht man einen eindrucksvollen unterirdischen Marmorbruch des Ravaccione-Tunnels, eine riesige Kathedrale, die in das Herz des Bergs gegraben wurde.


    Talbecken Colonnata 

    Dieses ist das östlichste der drei Talbecken von Carrara: Auf Gemeindestrasse von der Eisenbahnbrücke (1875 errichtelt) hoch nach Colonnata. Die Brücke ist eine der ältesten der Marmorbahn. An der Strasse liegen zahlreiche Sägereien, die Nachfahren der einfachen Anlagen aus dem 17. und 18. Jahrhundert, in denen die Marmorplatten mit Hilfe von Wasserkraft zugeschnitten wurden. Hinter Mortarola, wo früher die Karrenstrassen endeten, erreicht man Bedizzano und dann weiter in Richtung Colonnata. Für etwa einen Kilometer geht es durch dichten Kastanienwald und man erreicht einen herrlichen, einige Dutzend Meter tiefen Marmorbruch. Hier, auf der Spitze des Berges, liegt der grösste Komplex von Marmorbrüchen der gesamten Region Carrara: der Marmorbruch von Gioia.

    Man kann auch noch höher hinauf, natürlich nur zu Fuss, auf der nicht asphaltierten Strasse hoch zur Spitze des Bergs. Von hier aus hat man einen herrlichen, umfassenden Blick über die Brüche von Gioia, die eingerahmt sind vom Halbkreis der Apuanischen Alpen auf der Seite von Massa.

    In einer bequemen viertel Stunde zu Fuss geniest man einen wunderbaren Blick auf die Landschaft, die hohen Berge der Apuanischen Alpen und auf den Tambura mit seiner kurvigen, langsamen Via Vandelli aus dem 18. Jahrhundert, kleinen Dörfern an den Hängen des Valle del Frigido und einen ungewohnten spektakulären Blick auf Colonnata und den Monte Maggiore.

Carrara-Marmorsteinbrüche - Tipps für den Besuch der Fantiscritti- Torano und Colonnata Becken

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  • Lardo di Colonnata

    Colonnata ist ein kleiner Ort in den Apuanischen Alpen, in der Provinz Massa Carrara, die ihrerseits bekannt ist für ihre Marmorbrüche und die Produktion eines charakteristischen Aufschnitts, der einst den Arbeitern im Steinbruch als traditioneller Brotbelag diente: der Lardo/Speck von Colonnata. Der Lardo ist heute unter den typischen Produkten der Toskana eines der besten und zartesten Ergebnisse, das je aus Schweinefleisch hergestellt wurde. Traditionell wird er fein geschnitten und zusammen mit geröstetem Brot oder frischen Tomaten  genossen - das Rezept dieses Leckerbissens ist einzigartig und grundlegend mit dem hiesigen Territorium verbunden. Der Lardo stammt aus der fetten Schicht des Schweinerückens. Er wird sorgfältig geschnitten und nach alter Tradition und jahrhundertelanger Erfahrung bearbeitet. Das Einzigartige ist die Reifung, die sich in eigens dafür hergestellten Marmorbecken vollzieht. Hier verbleibt der in Streifen geschnittene Speck zusammen mit Knoblauch, Aromen, grobem Meersalz, schwarzem Pfeffer, Rosmarin, Salbei und anderen Gewürzkräutern für mindestens sechs Monate. Das Typische dieser Verarbeitung und damit des Produkts rührt von den besonderen Transpirations und Impermeabilitätseigenheiten des Marmors her, der in der Gegend von Colonnata abgebaut wird. So hat sich der Speck auch das Qualitätszertifikat IGP (geschützte Herkunftsbezeichnung) verdienen können. Die seit Jahrhunderten unveränderte Herstellungsmethode war der Grund für einen langen Streit zum Schutz der hygienischen Normen und der organoleptischen Zusammensetzung des Produkts. Schließlich hat aber doch die Bedeutung von Geschichte und Traditionen über anderweitige Argumente gesiegt.

  • Wo kann man es kaufen?

    Lardo di Colonnata ist in der gesamten Toskana sehr geschätzt und weit verbreitet. Es ist in jedem Feinkostladen und sogar in der Gastronomieabteilung im Supermarkt.

    Für diejenigen, die es direkt beim Produzenten kaufen möchten, könnte es eine gute Gelegenheit sein, die Stadt Carrara zu besuchen und bis nach Colonnata zu fahren, um das kostbare Schmalz zu kaufen.

Lardo di Colonnata. Kurze Geschichte und wo man es kaufen kann

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